Die zehn ZWS Aufreger des Jahres 2011 – Teil 2

Weiter geht es mit den ZWS Aufregern des Jahres 2011. Hier die Plätze 5 bis 1.

Platz 5 – Wir machen uns zum Affen im Dschungel

Abseits von der Romanze zwischen Jay Khan und Indira Weiss war der Star des diesjährigen Dschungels eindeutig Sarah Knappik. Sie war der Outlaw, der von gestandenen Stars wie Matthieu Carriere auf Knien angefleht wurde, zu gehen. Und sie blieb, bis sie keine Lust mehr hatte. Ein schöner Einblick in die Mobbing Kultur und ein guter Platz 5 auf der ZWS Skala.

Platz 4 – Schwer verliebt – wir faken bis der Arzt kommt

Die Kuppel Show auf Sat 1 mit den eher speziellen Kandidaten machte – ganz abgesehen davon, dass man noch nie Barbie-Sex so plastisch gezeichnet sah – Furore, als Kandidatin Sarah mit ihrem Vertrag an die Sendung Frontal 21 herntrat. 700 Euro Gage für 15 Tage Rundumüberwachung, Bloßstellung inklusive. Auch die Texte sollen vorgegeben gewesen sein. Eine wirkliche Überraschung sind die Fake Vorwürfe wohl nicht, eher ist es zum ZWS’en, wie Sat 1 hier spezielle Menschen vorführt und man als Zuschauer nur peinlich berührt zurück bleibt.

Platz 3 – Guttenberg – oder: nein, meine Doktorarbeit ist kein Plagiat

Na gut, da habe ich nicht gerade viel zu Zetern gehabt, mehr zu Lachen, aber ich wette, Herr von und zu Guttenberg hatte während dieser turbulenten Wochen einen ZWS Anfall nach dem Anderen. Medien mal anders und Tausende beteiligen sich dabei, seine in weiten Teilen geklaute Doktorarbeit auseinander zu nehmen. Ein Aufreger der ganz anderen Art, aber verdient auf Platz 3.

Platz 2 – Die Super Nanny wirft das Handtuch

Nach 7 Staffeln hat die Pädagogin Katja Saalfrank endgültig das Handtuch geworfen. Keine weitere Staffel Super Nanny mehr. Als Begründung: RTL habe gegen pädagogische Interessen in das Format eingegriffen. Kein wirklicher Aufreger, sondern eher eine Erleichterung. Kein Vorführen von kaputten Familien und geschundenen Kinderseelchen mehr.

Platz 1 – Bushido erhält den Bambi für Integration

Definitiv das Anti Highlight meines Jahres, an Bigotterie und Sinnlosigkeit kaum zu überbieten. Der weiterhin fleißig Strafbefehle wegen Beleidigung abzahlende Bushido wird geehrt – und kaum einer macht den Mund auf. Bis auf Peter Plate, männlicher Part des Duos Rosenstolz. Bushido der Jugend als ein Vorbild und Beispiel für Integration zu präsentieren ist ungefähr so angebracht gewesen, als wenn man Karl Theodor von und zu Guttenberg Fleißkärtchen für seine Doktorarbeit geschenkt hätte. Da hat sich der Burda Verlag selbst ganz schön in die Pfanne gehauen – und ich ganz massiv geZWSt.

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